Muttermalentfernung

Muttermale können sich sehr oft an ästhetisch ungünstigen Stellen befinden, oder funktionell stören (z.B. wenn man dauernd sich daran aufreibt, mit Hose, T–Shirt oder Schuhen).

 

Des Weiteren gibt es immer wieder welche die an Größe zunehmen oder sich fraglich verändern.

 

In all diesen Fällen sollte das Muttermal immer entfernt werden, um eine histologische (feingewebliche) Aufarbeitung des Materials unter dem Mikroskop zu gewährleisten, daher sollten keine Lasern etc. verwendet werden, weil dadurch keine histologische Diagnose durchgeführt werden kann.

 

 

 

Dies wird in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt.

 

Spindelförmiges Ausschneiden des Muttermals und dann genaues Vernähen der Wundränder.

 

 

 

Für einen Zeitraum von ca. 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Medikamente verzichten, die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin), da durch diese die Blutgerinnung beeinträchtigt wird.

 

Des Weiteren sollten Sie auch Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend vermeiden.

 

Tragen Sie am OP–Tag weite bequeme Kleidung. Verzichten Sie am OP–Tag auf Hautcreme.

 

 

 

  • Entfernen der Fäden entfällt bei selbstauflösendem Nahtmaterial.
  • Bei Nachweis eines bösartigem Hauttumors (z. B: Melanom) muss zusätzlich Haut mit einem Sicherheitsabstand von 1 bis 2 cm durchgeführt werden. Ebenso könnten weitere Massnahmen nötig sein (z. B. Wächterlymphknoten etc).

 

 

 

Eventuelle Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse im OP Bereich klingen nach etwa einer Woche ab.

 

Selten wird ein Taubheitsgefühl im Bereich der Narbe verspürt, dieses verschwindet jedoch ebenfalls nach etwa 2–3 Wochen.

 

 

 

  1. OP–Dauer:  30 Minuten, ambulant in örtlicher Betäubung
  2. Klinikaufenthalt:  ambulant
  3. Sport:  kein Sport für 2 Wochen
  4. Gesellschaftsfähig:  sofort
  5. Arbeitsunfähigkeit:  nein
 
"Schönheit ohne Anmut ist ein Angelhaken ohne Köder." (Ninon de Lenclos)