Schamlippenverkleinerung

„Für Ihre erweiterte Intimpflege“

Zu große Schamlippen verkleinern lassen

Durch angeborene Missbildungen, Verletzungen oder Tumore können die Schamlippen verändert – oder sogar entstellt sein. Aber auch das Alter und andere Einflüsse können zu solchen Veränderungen führen, die für die Betroffenen meist sehr belastend sind. Vor allem die daraus resultierende Tatsache, sich nicht mehr nackt zeigen zu wollen und die Konsequenz, dass erhebliche Einschränkungen in sexuellen Beziehungen bis zur völligen Asexualität bestehen, führen zu einer enormen psychischen Belastung. Zusätzlich können nicht nur seelische, sondern auch physische Folgen auftreten: Zu große oder lange Schamlippen stören beim Sport (vor allem beim Radfahren oder Reiten). Beim Tragen einer engen Hose können sie scheuern oder sich sogar abzeichnen. Außerdem kann es beim Geschlechtsverkehr zum Einstülpen der inneren Schamlippen kommen, was oft starke Schmerzen verursacht.

Schamlippenverkleinerung auf einen Blick

OP-Dauer: 1 Stunde
Narkose: Lokalanästhesie mit oder ohne Dämmerschaf, eventuell Vollnarkose
Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Nacht
Verbandswechsel: täglich
Duschen: mit desinfizierendem Shampoo
Sport: nach 4 – 6 Wochen
Arbeitsunfähigkeit: nein, außer bei großen Korrekturen

VOR DER OP
Zur Schamlippenverkleinerung sollte der Genitalbereich vollständig rasiert sein, um das Infektrisiko zu minimieren und so die Verbandswechsel einfacher zu gestalten. Für einen Zeitraum von circa 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Medikamente, die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin, ASS, etc.) enthalten, verzichten, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen. Außerdem sollten Sie auch Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend vermeiden. Auch Nikotin kann die Durchblutung von Organen vermindern und die Wundheilung verzögern. Verzichten Sie deshalb zwei Wochen vor der Operation und auch in der Wundheilphase auf Nikotin.

NACH DER OP

  • Tägliches Duschen mit einer desinfizierenden Seife
  • Kein Geschlechtsverkehr: 4 Wochen
  • Antibiotikum: 7 Tage

DAS WIRD PASSIEREN
Bei einer Schamlippenverkleinerung wird überschüssige Haut beziehungsweise Schleimhaut an den kleinen Schamlippen entfernt und die Schnittränder werden mit feinen, sich selbst auflösenden Nähten verschlossen. Besonders wichtig bei diesem Eingriff ist die Schnittführung, die individuell gewählt werden muss, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten. Nur so können postoperative Narbenbeschwerden (Jucken, Schmerzen, Narbenverziehungen) vermieden werden.

DAS KANN PASSIEREN
Nach der Operation kann es im Operationsgebiet zu Narben und Schmerzen kommen, die aber meist nach einer gewissen Zeit komplett verschwinden. Die Sensibilität beim Geschlechtsverkehr wird nicht beeinflusst. Eine Asymmetrie kann nach Rückgang der Schwellung resultieren, ist jedoch normalerweise weder störend noch auffallend.

Dr. Shirin Milani

Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Shirin Milani absolvierte Ihre Facharztausbildung am Wiener AKH und an der Universitätsklinik Zürich. 2009 kehrte Shirin Milani nach Wien zurück ... weiterlesen

KONTAKT AUFNEHMEN