Die Bauchstraffung für den Mann

„Das Fett muss weg!“

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Bauchdeckenstraffung bei Männern

Besonders nach intensiven Diäten, die eine erfolgreiche Gewichtsreduktion brachten, beklagen viele Männer, dass überschüssige Haut am Bauch herunter hängt. Häufig reichen Sport und Pflegemaßnahmen nicht aus, um die natürliche Hautspannung wiederherzustellen.

Dagegen hilft eine Bauchdeckenstraffung, durch die die Bauchwand verstärkt wird. Dank Hautentfernung bekommt der Körper wieder seine alte Form – oder eine noch bessere – zurück.

Bauchdeckenstraffung auf einen Blick

OP-Dauer: 1 bis 3 Stunden
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: 1 bis 3 Nächte
Bauchgurt/Kompressionshose: 6 Wochen
Sport: nach 4 bis 6 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach 1 Woche
Arbeitsunfähigkeit: 1 bis 4 Wochen

VOR DER OP
Für einen Zeitraum von circa 14 Tagen vor der Bauchstraffung sollten Männer auf Medikamente, die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin, ASS, etc.) enthalten, verzichten, da diese die Blutgerinnung beeinträchtigen. Außerdem sollten Sie auch Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend vermeiden. Auch Nikotin kann die Durchblutung von Organen vermindern und die Wundheilung verzögern. Verzichten Sie deshalb zwei Wochen vor der Operation und auch in der Wundheilphase auf Nikotin.

NACH DER OP

  • Krankenhausaufenthalt: 3 Tage
  • Thromboseprophylaxe: 14 Tage
  • Solange die Kompressionshose getragen wird, sollte schwere körperliche Arbeit vermieden werden. Sport: nach 3 bis 5 Wochen
  • Körperlich schonen: für 6 Wochen

DAS WIRD PASSIEREN
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und beinhaltet, falls nötig, die Straffung des Rektusmuskels. Zunächst wird ein Schnitt gelegt, um die Bauchhaut und das Fettgewebe abzulösen. In den meisten Fällen muss außerdem der Nabel ausgeschnitten und neu eingesetzt werden. Bei bestehender Bauchwandschwäche (zum Beispiel nach einer Schwangerschaft) werden die auseinander gewichenen Bauchmuskeln zusammengenäht, wodurch die Bauchwand gestärkt wird und die Taille Kontur bekommt. Danach wird die überschüssige Haut entfernt und die Wunde mit resorbierbarem Nahtmaterial (keine Nahtentfernung) verschlossen. Zur Unterstützung der Heilung sollte drei Wochen lang ein Bauchgurt und für vier bis sechs Wochen eine Kompressionshose getragen werden.

Besteht im Oberbauchbereich ein Hautüberschuss, erfolgt die Schnittführung unterhalb der Brust, um danach die erschlafften Hautweichteile nach oben zu ziehen.

DAS KANN PASSIEREN
Manchmal treten Nachblutungen und Blutergüsse auf. Infektionen mit Wundheilungsstörung sind eher selten. Das Taubheitsgefühl im Bereich der vorderen Bauchwand lässt meist nach einigen Wochen nach. Störende Narben lassen sich nach sechs Monaten korrigieren. Zwischenfälle und Komplikationen sind selten, können aber nie ganz ausgeschlossen werden. Dazu zählen neben Wundheilungsstörungen: Serombildung (dabei handelt es sich um eine Flüssigkeitsansammlung, die sich in der Höhle zwischen Muskel und Fettgewebe bilden kann und steril abgesaugt werden muss) sowie Nekrosen, bei denen es sich um absterbendes Gewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen, die vor allem Raucher betreffen, handelt.

Dr. Shirin Milani

Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Shirin Milani absolvierte Ihre Facharztausbildung am Wiener AKH und an der Universitätsklinik Zürich. 2009 kehrte Shirin Milani nach Wien zurück ... weiterlesen

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Dr. Veith Moser

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Veith Moser ist bereits seit 2009 am Dr. Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus für komplexe plastische und rekonstruktive chirurgische Eingriffe zuständig. Davor war Dr. Moser vier Jahre lang an der Uniklinik in Zürich tätig, u.a. als leitender Oberarzt. ... weiterlesen

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