Schönheit ist oft bitter bezahlt - Plastisch-Ästhetische Chirurgie - Moser Milani
Schönheit ist oft bitter bezahlt

 

"Wer sich verschönern lassen will, sollte nur seriöse, dafür ausgebildete Ärzte konsultieren", rieten Sylvia Unterdorfer und Claudia Richter, Autorinnen des Buches "Wahnsinnig schön" bei einer Diskussion im Warmbader Hof.

von ELKE FERTSCHEY

 

Der neueste Schrei am Schönheitsmarkt: Gepriesene Faltenfiller aus Naturprodukten wie Meeresalgen, leicht am Markt erhältlich und schnell unter die Haut gespritzt.

 

Die böse Folge: hässliche Knoten und Schwellungen.

 

Diese Faltenfiller sind meist Medizinprodukte und keine Arzneien und werden daher nicht überprüft.

 

"Wer sich verschönern lassen will, sollte nur seriöse, dafür ausgebildete Ärzte konsultieren", rieten Sylvia Unterdorfer und Claudia Richter, Autorinnen des Buches "Wahnsinnig schön" bei einer Diskussion im Warmbader Hof.

 

"Nichts ausprobieren, das nicht erwiesenermaßen ein sicheres Verfahren ist", betonte der plastische Chirurg Veith Moser.

 

So solle sich frau kein Eigenfett in den Busen implantieren und bei Thromboseneigung keine Fettabsaugung durchführen lassen.

 

Botox-Unterspritzungen könne man nicht in der Mittagspause absolvieren.

 

 

"Es ist immer gut, sich vor einem Eingriff die Frau oder Freundin des Arztes anzuschauen", verriet Dermatologe Markus Kristen einen Geheimtipp.

 

Out sei die Fett-weg-Spritze, die abgestorbenes Gewebe produziere, "in" seien Genitaloperationen auch bei Männern.

 

Eine Penisverlängerung um zwei Zentimeter sei möglich.

 

Schamlippenkorrekturen sollten nur von Spezialisten und nur bei absoluter Notwendigkeit und nicht aus ästhetischen Gründen vorgenommen werden.

"Mundpropaganda ist die beste Qualitätssicherung": Sylvia Unterdorfer, Veith Moser, Markus Kristen und Claudia Richter