Schamlippenverkleinerung - Plastisch-Ästhetische Chirurgie - Moser Milani
Bildergalerie Schamlippenverkleinerung - Vorher / Nachher
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Schamlippenverkleinerung

Die äußere weibliche Genitalregion kann durch angeborene Missbildungen, Verletzungen oder durch Tumore verändert oder gar entstellt sein.

 

Ebenso kann es im zunehmenden Alter durch verschiedene Einflüsse zu störenden Veränderungen kommen.

 

Dies kann für die Betroffenen sehr belastend sein: Zu große oder lange Schamlippen können beim Sport (z. B. Radfahren) stören und beim Tragen enger Hosen scheuern und sich sogar von außen abzeichnen.

 

Es kann zum Einstülpen der inneren Schamlippen beim Geschlechtsverkehr kommen, was meist starke Schmerzen verursacht.

 

Des Weiteren können die deutlich hervorstehenden oder nach unten hängenden Schamlippen auch lediglich aus ästhetischen Gründen als nicht mehr akzeptabel empfunden werden.

 

Vor allem die daraus resultierenden Tatsachen, sich nicht mehr nackt zu zeigen und die Konsequenz, dass erhebliche Einschränkungen in sexuellen Beziehung bis zur völligen Asexualität bestehen, führen verständlicherweise zu einer enormen psychischen Belastung.

 

 

 

Bei einer Schamlippenverkleinerung wird überschüssige Haut bzw.

 

Schleimhaut an den kleinen Schamlippen entfernt und die Schnittränder mit feinen, sich selbst auflösenden Nähten verschlossen.

 

Wichtig ist eine genaue Kenntnis der Schnittführung, die in jedem Fall individuell gewählt werden muss, um ein perfektes Ergebnis zu erhalten.

 

Nur so sind postoperative Narbenbeschwerden (Jucken, Schmerzen Narbenverziehungen) zu vermeiden.

 

 

 

Zur Operation sollten Sie im Genitalbereich vollständig rasiert sein, um das Infektrisiko zu minimieren und die Verbandswechsel einfacher zu gestalten.

 

Für einen Zeitraum von ca. 14 Tagen vor der Operation sollten Sie auf Medikamente verzichten, die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin, ASS, etc.), da durch diese die Blutgerinnung beeinträchtigt wird.

 

Des Weiteren sollten Sie auch Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend vermeiden.

 

Nikotin kann die Durchblutung von Organen vermindern und die Wundheilung verzögern. Verzichten Sie deshalb zwei Wochen vor der Operation und in der Wundheilphase auf Nikotin.

 

 

 

  • Tägliches Duschen mit einer desinfizierenden Seife
  • Kein Geschlechtsverkehr für 4 Wochen
  • Antibiotikum für 7 Tage.

 

 

 

Nach der Operation kann es im Operationsgebiet zu Narben und Schmerzen kommen, jedoch verschwinden diese meistens nach einer gewissen Zeit komplett.

 

Die Sensibilität bzw. das Gefühl beim Geschlechtsverkehr wird nicht beeinflusst.

 

Eine Asymetrie kann nach Rückgang der Schwellung resultieren, ist jedoch normalerweise weder störend noch auffallend.

 

 

 

  1. OP–Dauer:  etwa 1 Stunde
  2. Narkose:  Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf, ev. Vollnarkose
  3. Klinikaufenthalt:  ambulant oder 1 Nacht
  4. Tägliche Verbandswechsel und Duschen mit einer desinfizierenden Seife
  5. Sport:  nach 4 bis 6 Wochen
  6. Gesellschaftsfähig:  sofort
  7. Arbeitsunfähigkeit:  nein, nur bei grossen Korrekturen einige Tage
 
"Durchschnittliche Frauen wissen mehr über die Männer als Schönheiten." (Katherine Hepburn)