Oberarmstraffung beim Mann

Moser Milani

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Oberarmstraffung beim Mann

„Zeigt her eure Arme!“

Die Oberarme des Mannes perfekt in Form gebracht

Da hat man brav Diät gehalten und jetzt das: Die Oberarme hängen und wabbeln. Bei starker Gewichtsreduktion nimmt mit dem Körpergewicht oft auch die Elastizität des Bindegewebes ab und es kommt zu einer Ansammlung überschüssiger Haut. Und diese ist nicht nur nicht schön, sondern kann auch bei Bewegung stören. Abhängig von der Größe des Hautlappens entscheidet der plastische Chirurg in Absprache mit dem Patienten zwischen einem kleinen Eingriff (Fettabsaugung) und einer etwas größeren operativen Entfernung der überschüssigen Haut zur Straffung des Oberarms.

OBERARMSTRAFFUNG AUF EINEN BLICK

OP-Dauer: 1 – 2 Stunden

Narkose: Vollnarkose, eventuell nur Lokalanästhesie

Klinikaufenthalt: ambulant oder 1 Nacht

Kompressionsärmel: 4 Wochen

Sport: nach 4 – 6 Wochen

Gesellschaftsfähig: nach etwa 1 – 2 Wochen

Arbeitsunfähigkeit: 2 Wochen

BOTOX GEGEN SCHWITZEN

VOR DER OP

Weil die Achselhöhle für Infektionen prädisponiert ist, sollte man(n) die betroffene Stelle schon eine Woche vor der Operation mit desinfizierender Seife waschen.

Im Zeitraum von rund 14 Tagen vor der Oberarmstraffung sollte auf Medikamente verzichtet werden, die Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin, ASS, etc.) enthalten. Der Grund ist, dass diese Arzneimittel die Blutgerinnung beeinträchtigen. Außerdem sind Alkohol, Zigaretten und Schlafmittel weitgehend zu vermeiden. Nikotin beispielsweise kann die Durchblutung von Organen vermindern und die Wundheilung verzögern. Darum ist es ganz wichtig zumindest zwei Wochen vor der Operation, aber auch in der Wundheilphase nach der Straffung der Arme auf Nikotin zu verzichten.

NACH DER OP

Keine Nahtentfernung bei selbstauflösendem Nahtmaterial

Duschen: mit desinfizierendem Shampoo (täglich)

Kompressionsärmel: 4 Wochen

Spannung der Wundränder vermeiden (kein Heben der Schultern über die Horizontale für 3 Wochen)

Keine schweren Arbeiten für 4 Wochen

DAS WIRD PASSIEREN

Die Eingriffe werden meist in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf durchgeführt. Eine größere Intervention erfordert eine Vollnarkose. Mittels Fettabsaugung kann über zwei bis drei kleine Schnitte (Achselhöhle, Ellbogeninnenseite) die Straffung problemlos erfolgen. Bei ausgeprägtem Hautüberschuss wird an der Innenseite des Oberarms spindelartig eingeschnitten und es werden Haut und Fettgewebsanteile entnommen. Gelegentlich wird zusätzlich in der Achselhöhle eingeschnitten. Die Narbe kann leicht mit der Kleidung überdeckt werden und ist durch ihre Lokalisation an der Innenseite des Armes nicht auffällig. In manchen Fällen empfiehlt sich die Kombination mit einer begleitenden Fettabsaugung.

 

 

DAS KANN PASSIEREN

Eventuelle Schwellungen und Verfärbungen durch Blutergüsse im Operationsbereich klingen nach etwa zwei Wochen ab. Manchmal entwickelt sich im Eingriffsbereich ein Taubheitsgefühl, welches aber von alleine zurückgeht. Kommt es zu einer Stauung von Lymphflüssigkeit, wird diese schmerzfrei durch eine Punktion entfernt.

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DR. VEITH MOSER

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Veith Moser ist bereits seit 2009 am Dr. Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus für komplexe plastische und rekonstruktive chirurgische Eingriffe zuständig. Davor war Dr. Moser vier Jahre lang an der Uniklinik in Zürich tätig, u.a. als leitender Oberarzt.

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